Von der Heimarbeit zu digitalen Nomaden und ortsunabhängigem Arbeiten

Arbeitsplatz war gestern

Es waren einmal ...
Arbeitsplatz, der: ein Platz, der zum Arbeiten bestimmt ist
Büro, das: ein Arbeitsraum für administrative Schreibarbeiten
Heimarbeit, die: gewerbliche Arbeit, die in der eigenen Wohnung ausgeführt wird
Telearbeit, die: eine Art der Heimarbeit, aber mit elektronischer Anbindung zum Arbeitgeber

Ganz aus der Welt sind diese Bezeichnungen noch nicht, aber im Jahr 2020 wirken sie fehl am Platz. Homeoffice ist das gefühlte Wort des Jahres 2020, laut Duden online steht es für einen mit Rechner und Kommunikationstechnik ausgestatteter Arbeitsplatz in der eigenen Wohnung. Nur nebenbei sei bemerkt, dass das englisch klingende Wort eine deutsche Wortprägung ist.

Das Büro in der eigenen Wohnung, in Zeiten pandemiebedingter Kontaktbeschränkungen weiter verbreitet als je zuvor, wird kontrovers diskutiert. Während die einen genießen, nicht mehr im Stau stehen zu müssen, weil Anfahrtswege entfallen, vermissen andere den unmittelbaren Kontakt mit Kolleg*innen. Die einen freuen sich über neue Möglichkeiten des Arbeitens, die anderen sehnen sich nach gewohnten Strukturen. Gut ist es, wenn man den Arbeitsplatz wählen kann, an dem sich Vor- und Nachteile die Waage halten. Noch besser ist es, wenn man als Freiberuflerin den Luxus hat, ortsunabhängig arbeiten zu können. Remote Work oder mobiles Arbeiten ermöglicht eine neue Work-Life-Balance. Arbeiten ist gut, das Leben darf darüber nicht vergessen werden. Dass die Grenzen zwischen Job und Freizeit verschwimmen, kann belasten oder befreien. Ich habe mich für Letzteres entschieden.

Ratgeber für digitale Nomaden

Kürzlich erschien mein Ratgeber für digitale Nomaden, in dem ich über den Umzug aus dem Freiberufler-Homeoffice ins ortsunabhängige Büro berichte.

Das Buch ist bei KDP als Taschenbuch und als E-Book erschienen, der Link führt zum Buch mit meinem Abc des mobilen Arbeitens:

Kommentare:
  • Avatar
    Sebastian Klaus
    10. Oktober 2020

    Hallo und vielen Dank für diesen Blog.

    Ich habe ihn lediglich durch eine Aneinanderreihung von Zufällen und Fehlklicks gefunden. Dennoch freut es mich gerade sehr, hier zu stöbern - als Liebhaber der deutschen Sprache. Daher wollte mich an dieser Stelle die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, einfach einmal DANKE zu sagen. Viel Erfolg und Zuversicht sowie Gesundheit seien ebenso erwähnt und gewünscht.

    Beste Grüße aus dem Untertaunus
    Velik

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