Einträge mit dem Schlagwort: Grammatik
Spaß mit Spam
Irgendjemandem müssen Spammails doch nützen. Mir zum Beispiel, denn sie sind eine nie versiegende Quelle der Freude über eigenwillige Rechtschreibung und Grammatik
den kreativen Umgang mit der deutschen Sprache:
Grottige Grammatik
Sollte es mir zu denken geben, dass die Suche nach „fragebogen zur gramattik“ ins Sprachblog führt?
Nein, ich freue mich lediglich über einen neuen Fund für meine nicht mehr weitergeführte Liste. Ohne diesen Sammeltick wäre mir entgangen, dass es sogar einen „Ratgeber Gramattik“ gibt, obwohl es doch nur Ratgeber zur Grammatik geben dürfte.
Gut zu wissen
Gut zu wissen, wann man ein Wort groß- oder kleinschreibt.
Die gute Nachricht: Es gibt nur zwei Möglichkeiten.
Die schlechte Nachricht: Im folgenden Beispiel hat jemand falsch geraten.
![]()
Eine gute Gelegenheit für mich, mein ewiges Mantra anzubringen: Grammatikgrundwissen hilft für die Rechtschreibung. :-)
Der Autor
Autoren pflegen zu schreiben, manchmal wird auch über Autoren geschrieben, zum Beispiel über die junge Helene Hegemann hier und dort.
Für das Sprachblog besonders interessant finde ich, dass in beiden Artikeln das Wort Autor falsch dekliniert wird, nämlich mit der schwachen (und falschen!) Form „des Autoren“ im Genitiv Singular. Diese schwache Form ist insofern bemerkenswert, als generell eher die Tendenz zur starken Deklination zu beobachten ist.
Als richtig gilt auf jeden Fall für das Wort Autor nach wie vor nur der starke Genitiv des Autors. Ob im Fall der beiden Artikel auch der eine vom anderen abgeschrieben hat?
Grammatik? Ja bitte!
Ich freue mich sehr, dass ich einen Gastbeitrag im PR-Doktor veröffentlichen darf, dem Blog der renommierten Kommunikationsberaterin Dr. Kerstin Hoffmann. Im Gastbeitrag geht es, wie könnte es anders sein, um mein Lieblingsthema Grammatik. Bitte hier entlang zum Weiterlesen: Grammatik? Ja bitte! – Warum korrekte Sprache über den Erfolg von Werbung und PR entscheidet.
Statt
Folgt in „Wasser statt Abgase“ der richtige Fall auf statt? Das fragte mich neulich Anreas Roeschies und ich greife die Frage an dieser Stelle gerne auf, weil sie interessante Sprachentwicklungen anschneidet.
Zum einen geht es dabei um den Genitiv, dessen allmähliches Verschwinden gerne betrauert wird. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch,
Leitfaden Apostroph
Der Hinweis bei der Textguerilla auf apostrophe.me brachte mich auf die Idee, einen Leitfaden für den Gebrauch des Apostrophs in deutschen Texten zu entwickeln.
Leider bin ich künstlerisch völlig unbegabt, deshalb habe ich mich aufs Basteln beschränkt – auch das hat einige Zeit gedauert.
Woher kommt der Nikolaus?
Heute ist Nikolaustag: Grund zur Freude für die einen, Anlass zum Ärger für die anderen.
Verwehren und verwahren
„Dagegen verwehre ich mich.“ Wo ich diesen Satz gelesen habe, verrate ich nicht. Auf jeden Fall brachte er mich dazu, während angenehmer Lektüre heftig zusammenzuzucken. Denn auch die Rechtschreibreform hat nichts daran geändert, dass die zwei Verben „verwahren“ und „verwehren“ sich zwar sehr ähnlich sehen, aber nicht dasselbe bedeuten.
Vorteilhaftigkeit
Vorteile möchte jeder gerne haben. Aber Vorteilhaftigkeit, womöglich kombiniert mit ähnlich schwülstigen Nomen zur „Beurteilung der Vorteilhaftigkeit von Outsourcing“? Das ist Nominalstil in Reinform.
Gibt es wirklich einen Bedeutungsunterschied zwischen Vorteil und Vorteilhaftigkeit?






