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Ines Balcik, Sprachblog

IB-Klartext: Werbe- und Wirtschaftslektorat ° Korrektorat ° Redaktion

Einträge aus der Kategorie: Wissenswert



Zum Diktat, bitte!

Diktatwettbewerb „Frankfurt schreibt“

Vor zwei Jahren gab es den hessischen Diktatwettbewerb zum ersten Mal (einen Hinweis am Rande gab es auch hier im Sprachblog), bei der dritten Auflage in diesem Jahr habe ich mitgeschrieben als Mitglied im Team des Lektorenverbandes VFLL.

Diktatwettbewerb 2014

Der Wettbewerb soll auf „sportliche, heitere und lehrreiche Art und Weise“ zur Sprachkultur beitragen, so heißt es auf der Website „Frankfurt schreibt!“. Organisiert war alles bestens, die junge Vorjahressiegerin der Schülerkategorie führte charmant durch die Veranstaltung.

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Fremdenzimmer

Endlich komme ich dazu, auf eine Publikation hinzuweisen, die das AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln des Vereins Öffentlichkeit gegen Gewalt e. V. 2013 veröffentlicht hat: „Sprache schafft Wirklichkeit – Glossar und Checkliste zum Leitfaden für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch“ kann heruntergeladen oder bestellt werden, alle Informationen dazu gibt es unter oegg.de.

Sprache kann so vieles ausdrücken. Sind wir uns aller Feinheiten immer bewusst? Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen Zuwanderern und Einwanderern, fragt Jürgen Trabant auf jetzt.de.

Und was verrät das Wort Fremdenzimmer? Sie sind meist freundlicheren Gästezimmern gewichen, aber verschwunden sind sie nicht.

Fremdenzimmer

Lektoratshonorar kalkulieren

Lektionen aus der Selbstständigkeit

Dies ist ein Beitrag zur Blogparade Lektionen aus der Selbstständigkeit, ausgerichtet von Positionierungs-Coach Heide Liebmann.

Lektion 1
Ginge alles im Leben nur glatt, müsste man misstrauisch werden. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an Polykrates und sein unglaubliches Glück (wer zur Auffrischung Schillers Ballade dazu lesen möchte, klicke bitte hier: Der Ring des Polykrates). Nun bleibt zwar in der Ballade offen, wie es dem glücklichen Polykrates in der Folge erging, aber das gewaltsame Ende des historischen Tyrannen gleichen Namens lässt nichts Gutes ahnen. Und die Moral aus der Geschicht’ ist sowieso klar: Ohne Stolpersteine geht es auch in der Selbstständigkeit nicht. Zum Glück darf man diese meist ohne blutige Nase oder Schlimmeres überwinden und daraus lernen.
Denn eins steht fest. Wie gut auch immer man sich auf die Selbstständigkeit vorbereitet hat und wie lange auch immer man schon dabei ist: Schwarze Löcher, offene Fragen und unerwartete Situationen gibt es stets aufs Neue.

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Die Welt verstehen mit Infografiken

Ein Gastbeitrag von Katrin Zinoun, Dialogtexte

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, so sagt man. Das trifft allerdings nur dann zu, wenn das Bild auch gut ist. Die um sich greifende Infografikflut versorgt uns zurzeit mit ausreichend Bildern, die uns das Verstehen der jeweils behandelten Themen erleichtern soll.
Leichteres Verstehen wird allerdings oft nicht erreicht. Eine Zusammenstellung von verschiedenen bunten Schriftarten in Größe 8 und vielerlei Bildchen in einem Wirrwarr an Fakten unterstützt das Verständnis nicht gerade. Das Kreisdiagramm in dieser Grafik (untere Hälfte) ist beispielsweise so unübersichtlich, dass man aus einer einfachen Tabelle die Ergebnisse leichter ablesen könnte.
Dennoch sind Infografiken auf allen Bildschirmen. Sie funktionieren auch nur auf Bildschirmen. Denn wer sollte diese schmalen, aber ziemlich hohen Formate ausdrucken? Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum man sie in so einem – dem Bildschirm völlig entgegengesetzten – Format anfertigt.

Von Schaubildern zu interaktiven Datenvisualisierungen

Visualisierung von Informationen hat es schon immer gegeben. Großformatige Schaubilder wurden in Schulen in Form von Wandkarten zur Erklärung von komplizierten technischen Vorgängen benutzt:

Haustelefon
Elektrisches Läutewerk – Haustelegraph, Schulwandbild aus den 1930er Jahren. Quelle: Saarländisches Schulmuseum. Veröffentlicht mit Genehmigung.

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eBookCamp 2012

eBookCamp 2012
eBookCamp November 2012 im Betahaus Hamburg. Foto: © eBookCamp

Bereits zum zweiten Mal trafen sich E-Publishing-Enthusiasten zum Austausch in Hamburg. Zum ersten Mal war auch ich dabei – mit Glück, denn die 70 Plätze waren bereits am ersten Anmeldungstag vergeben. Neun Sessions wurden im Vorfeld ausgewählt und versprachen die Qual der Wahl, denn jeweils drei Sessions lagen parallel.

Zunächst ließ ich mich von Carsten Schwab, Herstellungsleiter bei HOFFMANN UND CAMPE, ins „Wesen der Schrift und ihrer ästhetischen Wechselwirkung mit dem Trägermedium“ entführen. Aufschlussreich fand ich vor allem, daran erinnert zu werden, dass Menschen nicht immer Bücher gedruckt haben. Schriftrollen zum Beispiel gab es schon vor lange vor dem Buchdruck. Da mutet es paradox an, wenn das Scrollen eines E-Book-Textes bei iBooks 3.0 als „fast schon revolutionär“ angekündigt wird. Interessant ist also, wie sehr sich E-Books und Lesegeräte immer noch an traditionellen Buch- und Lesegewohnheiten orientieren – die Gründe dafür mögen auf der Hand liegen bei dem immer noch minimalen Anteil der E-Books am Buchmarkt. Ich erinnere mich dunkel, wie in den Urzeiten des Internets, also vor etwa 15 Jahren, über neue Möglichkeiten des Erzählens spekuliert wurde, die letztlich doch auf sich warten ließen.

Weiter ging es mit unserer eigenen Session:

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Ausgabe 2013: Deutsche Rechtschreibung und GrammatikDeutsche Rechtschreibung und Grammatik

Im Jahr 2004 erschien die erste Auflage, 2006 eine überarbeitete Ausgabe, 2010 liegt nun eine erweiterte Ausgabe dieses Buchs vor: PONS Deutsche Grammatik & Rechtschreibung. Alle wichtigen Regeln – einfach und verständlich.