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Ines Balcik, Sprachblog

IB-Klartext: Werbe- und Wirtschaftslektorat ° Korrektorat ° Redaktion

Einträge aus der Kategorie: Unterhaltsam



Wenn Büchermenschen laufen

Bücherlauf 2014 in Frankfurt am Main

... dann lacht nicht nur die Sonne, so lautet ein Ergebnis der 13. Auflage des Frankfurter Bücherlaufs. Nach dem Nieselregen ein Jahr zuvor bildeten in diesem Jahr vom guten Wetter angelockte Ausflügler, Fahrradfahrer und Besucher des Äppelfests eine Herausforderung: Slalomkünste waren gefordert, denn auf manchen Streckenabschnitten wurde es eng – aber letztlich fanden alle ihr Ziel.

Bücherlauf 2014

Zum zweiten Mal war ein Team des Lektorenverbandes am Start. Nachdem die Abkürzung VFLL (Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren) im Vorjahr noch für Verwirrung gesorgt hatte, war nun öffentliche Aufklärung angesagt. Dieser Slogan lässt sich sehen und prägt sich ein:
Vorsicht, frei laufende Lektorin!*

VFLL-Team

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Ein guter Fang!

Sabine Walther-Vuskans von Lektorat in Bremen hat mich mit einem Blogstöckchen bedacht. Vielen Dank!
Etwas Eigensinn sei im betagten Sprachblog erlaubt: Ich habe das Stöckchen kurzerhand in einen Ball verwandelt, denn mit dem Fangen von Bällen kenne ich mich besser aus als mit dem Fangen von Stöckchen.

guter Fang

Listigerweise kommt der Stöckchen-Ball in Begleitung eines Awards daher – mit dem sich das Sprachblog gerne schmücken möchte. Deshalb hier meine Antworten auf die 11 Fragen, die Sabine gestellt hat. Ohne Antworten keine Belohnung. ;-)

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Und tschüs

Das Jahr 2013 geht zu Ende, es wird Zeit, ihm „tschüs“ zu sagen. Vor einigen Monaten kürte Matthias Heine in der Welt (Das schwierigste Wort der deutschen Sprache) genau dieses Wort zu dem am häufigsten falsch geschriebenen. Inzwischen führen jedoch die gängigen Onlinewörterbücher (Links dorthin finden Sie links [wie könnte es anders sein!] unter „Nützliches“) beide Schreibweisen auf, tschüs und tschüss gelten als richtig. Andernfalls hätte das Wort durchaus Potenzial für die Hitliste häufig falsch geschriebener Wörter gehabt, die es vor Jahren gelegentlich im Sprachblog gab.

Aber unter uns gesagt: Was für eine Rolle spielt das überhaupt, ob ein Buchstabe mehr oder weniger in einem Wort vorkommt? Vor allem, wenn man sich einmal plastisch vor Augen führt, wie Wörter aus Buchstaben in mühsamer Kleinarbeit entstehen:

Bundesarchiv Bild 183-1990-0122-008, Dresden, Russisch-Brot- Herstellung

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Pläne für 2014

Die ersten Termine fürs kommende Jahr sind bereits eingetragen in den Kalender für 2014. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen und sich Gedanken darüber zu machen, wohin das neue Jahr beruflich führen soll. Diese Blogparade kommt deshalb sehr gelegen. (Sie läuft übrigens noch bis zum 18. Dezember.)

Pläne für 2014

Eins schreibe ich gleich: Mit Vorsätzen kann ich nicht viel anfangen. Vorsätze, das sind doch diese sonderbaren Ideen, die sowieso nie umgesetzt werden. Noch dazu ist Vorsatz ist ein juristischer Begriff aus dem Strafrecht, was ihn mir nicht sympathischer macht. Auch Ziele erhalten in diesem Zusammenhang einen militanten Beigeschmack, der mir fernliegt.

Wofür ich mich dagegen begeistern kann, ist das Pläneschmieden. Langfristig plane ich eine etwas andere Gewichtung meiner Mischung aus Werbe- und Wirtschaftslektorat einerseits und Sachbuch- und Redaktionsprojekten andererseits. Auf dem Weg dahin wird im kommenden Jahr die Arbeitsorganisation einen wichtigen Stellenwert einnehmen.
Zu effizienterer Arbeitsorganisation trägt sicherlich auch lexoffice bei. Zu meinen Plänen gehört, die Software endlich auszuprobieren.

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Drin oder drinnen?

drin, drinnen, draußen?


„Mehr war aber nicht drinnen“, las ich neulich – und mein Sprachgefühl meldete Unbehagen. Warum eigentlich? Drinnen ist ein ganz normales Adverb, das in jedem Wörterbuch der deutschen Sprache verzeichnet ist. Außerdem finden sich im Internet tausende Belege für diese Wendung, hier ein Screenshot als Beweis:

drinnen

So leicht wollte ich mich aber nicht zufriedengeben, denn in meinen Ohren klingt „Mehr war nicht drin“ vertrauter. Schließlich stellte einst im biblischen Internetjahr 1999 Boris Becker die legendäre Werbefrage: „Bin ich schon drin?“

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Potenzial
Die Rechtschreibreform hat in den letzten Jahren für sehr viel Wirbel gesorgt. Dabei geht es doch nur um Buchstaben, die so aneinandergereiht werden, dass auch andere lesen und verstehen können, was wir beim Schreiben ausdrücken wollen.
Oft haben wir sogar die sprichwörtliche Qual der Wahl, weil zwei Schreibweisen richtig sind.

Welches Wort gefällt Ihnen besser?
Richtig sind sowohl Potenzial mit z als auch Potential mit t. Ich empfehle Ihnen die neuere Schreibweise mit z.

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