Einträge aus der Kategorie: (Un-)Sympathisch
Emotionslos
„Ich wünsch dir Liebe ohne Leiden“, trällerten einst Jenny und Udo Jürgens. Dabei wissen sie doch wie wir alle, dass es immer eine Kehrseite der Medaille gibt und Leid zum Leben dazugehört wie Glück. Wir Menschen geben uns gerne Illusionen hin – wider besseres Wissen.
Software dagegen ist angenehm emotionslos. Und sehr konsequent.

Sie übernimmt keine Garantie für Glücksgefühle.
Von Früchten und E-Books
Ich lerne immer gerne dazu. So habe ich in der aktuellen c’t-Ausgabe erfreut zur Kenntnis genommen, zu welch poetischer Sprache Juristen fähig sind: Das weniger nette Schreiben eines Inkassodiestes ist im Heft abgebildet, zu lesen sind unter anderem die nett klingenden Wörter „nach fruchtlosem Fristablauf“. Wer hätte das gedacht – denn das Buch Klartext für Anwälte, mit dem Eva Engelken für eine verständliche Juristensprache plädiert, ist doch noch gar nicht erschienen.
Tor!
Die Fußball-WM ist längst vorbei, aber Fußball ist immer aktuell. Ich bin zwar kein Fußballfan, aber diese Anzeige von handwerk.de gefällt mir gut:
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1:0 für den gelungenen Text!
Auf Rasen
Im Vorbeifahren fiel mir in den letzten Tagen einige Male dieses Plakat auf, Teil einer hessischen Kampagne zur Verkehrssicherheit:
Charity
Nach dem Hinweis auf die Umfrage zur Rechtschreibung schließe ich eine perönliche Frage an:
Ist Charity ein Wort, das jeder versteht? Die Frage kam am Wochenende unter Freunden auf. In Hochglanzmagazinen tummeln sich Charity-Ladys, wie ich aus Wartezimmerlektüre weiß. Ob wirklich jeder weiß, was damit gemeint ist? Aber welches deutsche Wort wäre geeignet? Wohltätigkeit ist vermutliche der gängige Begriff, aber das Wort klingt inzwischen ein wenig angebstaubt, wie ich finde. Die Übersetzungsvorschläge bei pons.eu klingen auch nicht besser: Mildtätigkeit, Wohlfahrt, Almosen. Weder hier noch hier ist Charity zu finden.
Wer hat eine gute Idee?







