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Ines Balcik, Sprachblog

IB-Klartext: Werbe- und Wirtschaftslektorat ° Korrektorat ° Redaktion

Einträge aus der Kategorie: Kurz notiert



Uber

Im Texttreff wird weiterhin fleißig gewichtelt. Als ich mich nach Sprach-Apps für meinen Gastbeitrag im Sahnehäubchen von Margit Sies-Gurel umsah, fiel mir ein netter Germanismus im OpenOffice Document Reader auf: uber awesome.

uber

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Blogwichteln

In der Vorweihnachtszeit sind sie besonders aktiv, die Wichtel*, die gerne Gutes tun. In den Genuss ihrer guten Taten kommt nun auch das Sprachblog als Teil der Blogwichtelaktion des Netzwerks Texttreff.

Blogwichteln

Gerne kündige ich heute bereits die Gastautorin im Sprachblog an: Daniela Dreuth hat ihren Beitrag schon verfasst, so viel verrate ich, damit wir uns gemeinsam auf ihren Wichtelbeitrag freuen können. In den nächsten Tagen wird er hier erscheinen.
In meinem privaten Blog ist bereits ein Wichtelfant alias Christiane Bergfeld zu Besuch gekommen.

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Schöne neue Sprachwelt

Hier erscheinen nur noch selten neue Einträge, weil ich so damit beschäftigt bin, aktuelle Sprachentwicklungen zu verfolgen, dass ich nicht zum Schreiben komme. Zur Kompensation gibt es heute einen Rundumschlag in 4 Kategorien.

1. Retter der Sprache
Manchmal bilden sich ganz unerwartete Allianzen. Schlecker, erst kürzlich als Rächer der sprachlich Enterbten in Erscheinung getreten, unterstützt nun ausgerechnet den türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan in seiner Forderung nach mehr Türkisch in Deutschland und bringt vorsorglich ein Kundenmagazin in türkischer Sprache heraus.

2. Der, die, das
Die Artikel der deutschen Sprache mit ihrer charmanten Unlogik sind ein Dauerbrenner, besonders bei bestimmten Reizwörtern, zum Beispiel Blog. Selbstverständlich hat das Sprachblog mit seiner bahnbrechenden Umfrage vom März 2008 die Zeichen der Zeit früh erfasst.

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Moving Types

Buchstaben stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung im Gutenberg-Museum Mainz: Moving Types – Lettern in Bewegung. Bis 22. April 2012 wird die Ausstellung gezeigt, die die Verbindung von Text, Bild und Ton seit dem 20. Jahrhundert sichtbar macht. Eine eigene Website zum Projekt gibt es auch: moving-types.com.

Die Beschreibung klingt interessant. Hat jemand die Ausstellung schon besucht?

An der Biegung der Grammatik

Nach einem vergnüglichen Ausflug in die Geschichte deutscher Grammatikwerke, angeregt und kundig begleitet durch Sandra Hohmann, möchte ich zweierlei festhalten:

1. Aus der „Biegung“ eines Worts wurde im Lauf der Zeit die „Beugung“. Schade!

2. „Sprachdummheiten“  wurden immer schon gerne beklagt. So schreibt Gustav Wustmann im Jahr 1891: „Großes Vergnügen macht es vielen Leuten, den Genitiv von Personennamen mit einem Apostroph zu versehen: Friedrich’s, Müller’s. Selbst große Gelehrte sind in den Apostroph so verliebt, daß es ihnen ganz undenkbar erscheint, Goethes ohne das hübsche Häkchen oben zu schreiben. Nun ist ja der Apostroph überhaupt eine große Kinderei.“ (Allerhand Sprachdummheiten. Kleine deutsche Grammatik des Zweifelhaften, des Falschen und des Häßlichen. Ein Hilfsbuch für alle die sich öffentlich der deutschen Sprache bedienen. Dritte verbesserte und vermehrte Ausgabe 1903, S. 7)
Seine Polemik beschränkt sich übrigens nicht auf die Verwendung des Apostrophs, dessen Gebrauch offensichtlich nicht nur heute umstritten ist.

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Potenzial
Die Rechtschreibreform hat in den letzten Jahren für sehr viel Wirbel gesorgt. Dabei geht es doch nur um Buchstaben, die so aneinandergereiht werden, dass auch andere lesen und verstehen können, was wir beim Schreiben ausdrücken wollen.
Oft haben wir sogar die sprichwörtliche Qual der Wahl, weil zwei Schreibweisen richtig sind.

Welches Wort gefällt Ihnen besser?
Richtig sind sowohl Potenzial mit z als auch Potential mit t. Ich empfehle Ihnen die neuere Schreibweise mit z.

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