Start | Sprachblog | Anfrage

Ines Balcik, Sprachblog

IB-Klartext: Werbe- und Wirtschaftslektorat ° Korrektorat ° Redaktion

« « Süchtig         Wenig Holz » »

Zum Kreischen

Schreien in der Muttersprache, Deutsche Babys schreien deutsch – diese Überschriften machen neugierig, locken aber zunächst auf eine falsche Fährte. Denn wie kann man in einer bestimmten Sprache schreien? Beim Lesen der beiden Artikel stellt sich heraus, dass Neugeborene beim Schreien offenbar Lautmelodien imitieren, die für ihre Muttersprache typisch sind. Mit Sprache hat das Babygeschrei also doch insofern etwas zu tun, als es, anders als früher angenommen, mit dem Nachahmen von Rhythmus und Sprachmelodie ein früher Wegbereiter für den Spracherwerb ist.

Ich weiß nicht, ob bereits wissenschaftlich untersucht wurde, wie Erwachsene schreien. Zumindest scheint mir eindeutig zu sein, dass viele aufschreien, wenn es um das Thema Gleichstellung von Frauen und Männern in der Sprache geht. Die früher strikte Unterscheidung zwischen grammatischem und natürlichem Geschlecht wird in der deutschen Sprache inzwischen oft zugunsten des natürlichen Geschlechts entschieden. Aber welches Geschlecht ist natürlich? In der englischen Sprache ist offenbar das weibliche Geschlecht auf dem Vormarsch, wie Stefan Münz beobachtet: Ver-she-bungen im Modern English. Und wie sieht es in der deutschen Sprache aus? Hannelore Vonier schreibt dazu: Sprache im Web: Politisch „über“ korrekt?.


Kommentare: (per RSS abonnieren)

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Eintrag.


Name:

Email:

URL:

Persönliche Angaben speichern

Benachrichtigung bei Folgekommentaren

Bitte gib das untenstehende Wort ein:


Ein aktueller Ratgeber für private und geschäftliche Korrespondenz mit Erläuterungen zu DIN 5008 und DIN 676: Das Nachschlagewerk PONS Briefe schreiben Deutsch: Sicher in Geschäfts- und Privatkorrespondenz enthält Musterbriefe, Textbausteine und nützliche Tipps zu vielen Anlässen und Themenbereichen, darunter auch Bewerbung, E-Mail und Internet, englische Briefe.

Autorin: Sigrid Pöschl; Redaktion: Ines Balcik