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Ines Balcik, Sprachblog

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Wunderbare deutsche Sprache

Das lokale amtliche Mitteilungsblatt ist mir ein immerwährender Quell sprachlicher Freude. Zurzeit hat es mir der Hundekottütenspender angetan. Was soll ich mehr preisen: eine Behörde, die ein solches Wort prägt und verbreitet, oder die deutsche Sprache, die derartige Wortverbindungen voller Poesie erst ermöglicht?

Welche Variationsmöglichkeiten sich darüber hinaus eröffnen: Denkbar wäre auch ein Hundekot-Tütenspender, Hundekottüten-Spender usw. usf. Eine Spende ist grundsätzlich zu begrüßen, nicht wahr? Der eine spendet Samen, der andere Kot, wieder andere spenden Tüten oder sogar Wörter.


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Wenn ich das „tüten“ im Reizwort streiche, bleibt übrig, was meine Vierbeiner täglich (u. a.) machen.
Spendabel sind sie also, immerhin…

Lobpreisen könnte man zunächst den/die Erfinder einer solchen Einrichtung: bevor es das Wort gibt, muß man schließlich zunächst ein solches Objekt sich ausdenken.

Oder gibt es dazu einen Prioriätenstreit: Huhn oder Ei – bzw. Erfindung oder Name – was ist zuerst „da“?


Ich muss gestehen Sie bringen mich ins versehen. Ihre Liebe ist so leidenschaftlich wie ein walross auf grund dessen kann ich nur sagen dass ich sehr große gefühle für sie hege. Mein einzigster wunsch ist einmal mit Ihnen im Bett zu landen!!!!!!!!

In liebe ihr franzi


Manche Kommentare müssen der Internetwelt einfach erhalten bleiben. Sie bestechen durch feinen sprachlichen Schliff und einzigartigen Inhalt.



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