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Von Buchstaben zu Sprache | Sprachblog

Von Buchstaben zu Sprache

Von Buchstaben zu Sprache

Als ich vor 11 Jahren anfing, im Sprachblog zu bloggen, veröffentlichte ich fast täglich einen Beitrag. Die Prioritäten haben sich längst verschoben. Ein kurzer Blick zurück in die Anfänge des Sprachblogs zeigt: Populär war seinerzeit die Hitliste häufig falsch geschriebener Wörter. Lustiger fände ich heute eine Hitliste grammatischer Fehler, aber die lässt sich weniger leicht erstellen. Letztlich wäre eine solche Liste auch nichts anderes als ein Dokument für Sprachwandel.

Was Sprache ausmacht, wie sich Buchstaben zu Wörtern und Sätzen formen und wie diese Buchstabengebilde menschliche Kommunikation ermöglichen, das ist das eigentlich Faszinierende – und die Konstante im Buchstabenwirbel. Das Buchstabenfoto zu diesem Blogeintrag zeigt ein Detail der faszinierenden Skulptur „Nomade“ von Jaume Plensa, zu finden auf der Bastion St. Jaume in Antibes.

Sprachge wandelt sich nicht nur, sie ist längst museumsreif.

Die Zusammensetzung von Buchstaben mag sich ändern und in verschiedenen Sprachen unterschiedlichen Mustern folgen. Die Buchstaben selbst bleiben. Wer sich jenseits von Sprache für ganz konkrete Buchstaben interessiert, der möge das Berliner Buchstabenmuseum besuchen, das Buchstaben sammelt, im wahrsten Sinne des Wortes.

Sprache bewahren und Sprache erleben und beleben, alles ist möglich. Sogar Sprache, Sprachen und Linguistik passen zusammen in ein Museum. In Paris hat sich
Mundolingua ganz der Welt der Sprache verschrieben.

Da es nicht mehr lange dauert bis zum Jahreswechsel, möchte ich zwei Wörter mit auf den Weg geben, die zum Silvesterabend passen und außerdem ein Beispiel für Bedeutungsverschiebung sind: Wir feiern.

Kommentare:
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    Susanne Wohlfarth
    05. November 2016

    Liebe Frau Balcik,

    ich richtiggehend entzückt, Sie und Ihren Blog gefunden zu haben.
    Denn obwohl ich mich durch Wahrig und Duden kämpfe, stehe ich nun doch am Ende da und weiß nicht, wie ich Nachfolgendes schreiben soll:

    “Hier finden Sie Anregungen rund ums Plätzchenbacken.” Stimmt das Plätzchenbacken so? Oder muss es getrennt werden?
    Ebenfalls: “Auf zum Rodeln! Oder Schlittenfahren?” Schlittenfahren oder Schlitten fahren?
    Und: “Zielgruppe sind ... Schulkinder, denn Hören und Zuhörenkönnen sind wichtige Voraussetzungen ...”. Ist Zuhörenkönnen richtig?

    Mit diesen substantivierten Infinitiven habe ich in dieser Konstellation große Probleme.

    Übrigens toll, dass Sie an diesen Arabischbüchern mitgearbeitet haben. Ich habe mal Arabisch studiert, das Meiste vergessen, aber das Bildwörterbuch habe ich auch zuhause. Und vieles andere mehr ...

    Ich bedanke mich schon im Voraus für Ihre Unterstützung und muss sagen, dass ich ihren Blog toll finde!

    Beste Grüße
    Susanne Wohlfarth

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    • Avatar
      Ines Balcik
      06. November 2016

      Liebe Frau Wohlfahrt,  wie nett, dass Sie auch das Bildwörterbuch Arabisch kennen. :-)
      Die substantivierten Infinitive sind alle richtig geschrieben. Das “Schlittenfahren“ sollte so geschrieben werden, wenn davor tatsächlich “zum Rodeln“ steht. Vom Kontext hängt es ab,ob man sich für Infinitiv oder für Substantivierung entscheidet.
      Schönen Sonntag!

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