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Verhinderungspflege
Deutsch ist meine Muttersprache. Natürlich kenne und verwende auch ich nur einen Teil der deutschen Wörter („Die Schätzungen für den Umfang des Wortschatzes eines erwachsenen Muttersprachlers reichen von 3.000 bis 216.000 Wörtern“). Deshalb habe ich das Vergnügen, von Zeit zu Zeit auf neue Wörter zu stoßen und meinen Wortschatz zu erweitern.
Manchmal ist das Vergnügen sehr zweifelhaft – so beim Wort „Verhinderungspflege“, das kürzlich in mein Sprachleben polterte. Eine Kampagne für leichte Sprache gibt es schon. Wie wäre es mit einer Kampagne für freundliche Wörter? Verhinderungspflege klingt wie ein Dysphemismus für etwas, was gar nicht so schlimm sein sollte. (Retten möchte ich dieses Wort bestimmt nicht, auch nicht mit einer Tasche!)
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Liebe Ines, ich stieß heute auch auf ein neues Wort, das ich keinesfalls retten möchte:
Entsparung! Gehört fast in die gleiche Kategorie wie Verhinderungspflege. Darüber grübele ich allerdings noch. Verrätst du uns den Zusammenhang?
Den Erklärungslink hätte ich gleich liefern sollen: http://www.pflegewiki.de/wiki/Verhinderungspflege
Entsparung, stimmt, auf das Wort kann ich auch gut verzichten. ;-)
Ich arbeite selber in der Pflege aber das Wort war mir nicht geläufig. Um die Leistung Verhinderungspflege in Anspruch zu nehmen heist es aber bürokratische Hürden zunehmen. ;-)
Im übrigen ein doofes Wort.
... und das in einer Situation, in der einem sowieso nicht nach Lachen zumute ist ...
echt geil danke für den link mit den taschen, hab wohl schon ein weihnachtswunsch :D