Pläne für 2014

Ein Beitrag zur lexoffice-Blogparade: Ziele und Vorsätze für 2014

Die ersten Termine fürs kommende Jahr sind bereits eingetragen in den Kalender für 2014. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen und sich Gedanken darüber zu machen, wohin das neue Jahr beruflich führen soll. Diese Blogparade kommt deshalb sehr gelegen. (Sie läuft übrigens noch bis zum 18. Dezember.)

Pläne für 2014

Eins schreibe ich gleich: Mit Vorsätzen kann ich nicht viel anfangen. Vorsätze, das sind doch diese sonderbaren Ideen, die sowieso nie umgesetzt werden. Noch dazu ist Vorsatz ist ein juristischer Begriff aus dem Strafrecht, was ihn mir nicht sympathischer macht. Auch Ziele erhalten in diesem Zusammenhang einen militanten Beigeschmack, der mir fernliegt.

Wofür ich mich dagegen begeistern kann, ist das Pläneschmieden. Langfristig plane ich eine etwas andere Gewichtung meiner Mischung aus Werbe- und Wirtschaftslektorat einerseits und Sachbuch- und Redaktionsprojekten andererseits. Auf dem Weg dahin wird im kommenden Jahr die Arbeitsorganisation einen wichtigen Stellenwert einnehmen.
Zu effizienterer Arbeitsorganisation trägt sicherlich auch lexoffice bei. Zu meinen Plänen gehört, die Software endlich auszuprobieren.

Mit den Jahren habe ich ein System an Kalendern, Listen und Tabellen entwickelt, die mir helfen, den Überblick über meine verschiedenen Tätigkeitsfelder zu behalten. Das „System“ ist offen für Änderungen. Erst vor wenigen Monaten bin ich dazu übergegangen, ergänzend zu meiner elektronischen To-do-Liste Wochenübersichten auf Papier zu schreiben. Denn so hilfreich Dateien sind, so unpraktisch sind sie unter zwei Aspekten: Mir fehlt zum einen das befriedigende Durchstreichen eine erledigten Punkts, zum andern findet der Kleinkram keinen guten Platz und auf handschriftliches Herumkritzeln zwischendurch möchte ich nicht ganz verzichten. Deshalb habe ich in der Vergangenheit mit verschiedenen Kalendermodellen experimentiert, war aber nie zufrieden, weil die vorgegebene Aufteilung nie richtig passte. Jetzt notiere ich auf einem DIN-A5-Block, was an zusätzlichen Aufgaben für eine Woche anfällt und was ich nicht vergessen will. Das Abhaken erledigter Dinge gefällt mir sehr, am Ende der Woche wandert das Wochenblatt in den Papierkorb. Sehr befreiend! Aufgaben, die aus irgendeinem Grund noch nicht erledigt sind, wandern auf das neue Wochenblatt. Da ich inzwischen so selten mit der Hand schreibe, bemühe ich mich zumindest beim Anlegen der neuen Liste um Schönschrift. Was später dazukommt, wird meist unordentlich gekritzelt, das stört mich nicht.

Zu meinen Plänen gehört außerdem, mich auch im neuen Jahr weiterzubilden. Fortbildungsveranstaltungen bieten eine willkommene Gelegenheit, sich im realen Leben mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und über den eigenen Schreibtischrand hinauszuschauen. 

Ein Plan, den ich schon vor längerer Zeit gefasst habe, wird im Jahr 2014 umgesetzt:
Meine Nummern für Telefon und Fax ändern sich. Die neuen Nummern stehen bereits auf der Kontaktseite. Bis 20. Januar bin ich noch unter den alten Nummern erreichbar.

Noch keinen Plan habe ich für ein Ereignis, das am 3. Oktober 2014 ansteht: Das Sprachblog wird dann schon 10 Jahre alt! Zur Feier des Bloggeburtstags mache ich mir noch Gedanken. Vorschläge nehme ich gerne entgegen. :-)

Kommentare:
  • Avatar
    Ines
    05. Dezember 2013

    Lieber Kleinkarierter, Sie haben völlig richtig erkannt, dass meine Betrachtungen zu Plänen, Vorsätzen und Zielen nicht ganz ernst gemeint sind. ;-)

    Mit meiner sprachlichen Fehlbarkeit kann ich gelassen umgehen. Rechtschreibung ist und bleibt ein Hilfsmittel, ein nützliches zwar, aber sie dient keinem Selbstzweck. Unfehlbar möchte ich keineswegs sein, nicht einmal in sprachlicher Hinsicht! Sprache lebt und verändert sich und wir uns mit ihr. Ich lerne nie aus, wie schön!
     
    Setzen wir also getrost Häkchen neben unsere eigenen Fehler – oder verbessern wir sie. Den DIN-A5-Block zum Beispiel habe ich nachgebessert. ;-)

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  • Avatar
    Der Kleinkarierte
    04. Dezember 2013

    Worin liegt der Unterschied zwischen einer Planung und einem Vorsatz? Etwa in der Abneigung gegen den einen oder anderen Begriff? ;-)
    Noch etwas habe ich mich beim Lesen Ihres Beitrags gefragt: Wie gehen Sie mit der eigenen Fehlbarkeit in sprachlicher Hinsicht um? Ich weiss, dass man das Fehlerzählen ruhig den Dummen überlassen kann. Trotzdem sind mir in Ihrem Beitrag einige Fehler aufgefallen. Nervt Sie das oder haben Sie eine Na-und-Einstellung dazu? Gerade von der Quelle der Sprachkompetenz erwarten doch die meisten Leute Texte ohne Makel.
    Wie dem auch sei, ich kann getrost ein Häkchen neben meine eigenen Fehler setzen. Ein guter Vorsatz für 2014.

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