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Ines Balcik, Sprachblog

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Orientierungshilfe

Manchmal wundere ich mich, wie groß die Vielfalt der Straßennamen ist – und die Vielfalt der Schreibungen ein- und desselben Straßennamens. Ein schönes Beispiel liefert eine Straße im Ostallgäu.

Eigentlich ist alles wieder einmal ganz einfach:

Geografische Namensbestandteile, die auf -er enden, werden großgeschrieben und getrennt vom folgenden Wort: Frankfurter Würstchen, Berliner Straße, Schweizer Käse.
Aber wie so oft gilt auch hier: keine Regel ohne Ausnahme. Die Schweizer pflegen ihre Eigenheiten und schreiben lieber Genfersee, Vierwaldstättersee, Thunersee statt Genfer See, Vierwaldstätter See und Thuner See.

Was die Schreibung von Straßennamen betrifft, kam es früher vor allem darauf an, dass Briefe an der richtigen Adresse richtig ankamen. Heute ist die spannende Frage, ob das Navi im Auto die Straße auch bei abweichender Schreibung erkennt.


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Die Rechtschreibreform hat in den letzten Jahren für sehr viel Wirbel gesorgt. Dabei geht es doch nur um Buchstaben, die so aneinandergereiht werden, dass auch andere lesen und verstehen können, was wir beim Schreiben ausdrücken wollen.
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