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Ines Balcik, Sprachblog

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Lang, länger, am längsten

Genau weiß ich selbst nicht, was mich an überlangen Wörtern wie Nutzungsextensivierungsprojekt (30 Buchstaben) oder gar Vorstands­vergütungsangemessenheitsgesetz (40 Buchstaben) so fasziniert.

Vielleicht kontrastieren sie einfach zu schön mit der allgegenwärtigen Empfehlung, möglichst kurze Sätze zu schreiben. Vielleicht zeigen sie auch ganz allgemein die Poesie der Sprache.

Kein kurzes Wort kann man so genüsslich auf der Zunge zergehen lassen wie solche Bandwürmer. Die Poesie bleibt allerdings auf der Strecke, wenn ein Text hauptsächlich aus langen Substantiven besteht.


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Potenzial
Die Rechtschreibreform hat in den letzten Jahren für sehr viel Wirbel gesorgt. Dabei geht es doch nur um Buchstaben, die so aneinandergereiht werden, dass auch andere lesen und verstehen können, was wir beim Schreiben ausdrücken wollen.
Oft haben wir sogar die sprichwörtliche Qual der Wahl, weil zwei Schreibweisen richtig sind.

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