Start | Sprachblog | Anfrage

Ines Balcik, Sprachblog

IB-Klartext: Werbe- und Wirtschaftslektorat ° Korrektorat ° Redaktion

« « Gut zu wissen         Komitee » »

Eklige Ecken

Etwas sei „ecklig“, twitterte kürzlich irgendjemand. Ich fand das Wort sehr lustig und gab es spaßeshalber bei Google ein: 19.000 Treffer. Hätte ich die Hitliste häufig falsch geschriebener Wörter nicht längst eingemotter, gäbe es mit „ecklig“ eventuell einen neuen Kandidaten. Einerseits.

Andererseits fasziniert mich, wie durch diese Schreibweise bereits ein neues Wort entstanden ist. Noch scheint es dasselbe zu bedeuten wie „eklig“ – bald nimmt es vielleicht eine ganz eigene Bedeutungsnuance an. Schließlich ist Sprache letztlich arbiträr.


Kommentare: (per RSS abonnieren)

Darauf muss man erst einmal kommen! Ob wohl schwer zu putzende und daher verschmutzte Ecken gemeint sind?

Die Fehler-Hitliste kannte ich noch gar nicht. Hab eben mal geprüft, wie viele Treffer “Rückrad” (158.000) und “Stehgreif” (31.000) haben. Nicht zu vergessen (du) “hälst” (69.900). Aber das sind wahrscheinlich Peanuts gegen deine Listensieger ...


Schöner Zeitvertrieb, nicht wahr? ;-)


Absolut! Zumal ich mich heute besonders leicht ablenken lasse ...


Hallo,
habe gerade mit jemandem gechattet, welcher auch etwas “eklig” fand. Daraufhin antwortete ich: Eklig wird mit ck geschrieben. Er wiederum sagte das kommt doch von Ekel und nicht von Ecke. Das konnte ich nicht glauben und bin hier gelandet. Habe das bis jetzt immer so geschrieben, also mit ck und will es immer noch nicht wahrhaben. hihi und bye



Name:

Email:

URL:

Persönliche Angaben speichern

Benachrichtigung bei Folgekommentaren

Bitte gib das untenstehende Wort ein:


Eine Grammatik der deutschen Sprache, die übersichtlich, umfassend und für jedermann verständlich ist.

Die große Grammatik Deutsch

PONS Die große Grammatik Deutsch: Das umfassende Nachschlagewerk (2009)

Die neue große Grammatik eine Übersicht über die Regeln zu Rechtschreibung und Zeichensetzung und viele nützliche Sprachtipps. Neu hinzugekommen sind eigene Kapitel zu Lautbildung und Aussprache sowie Betonung und Intonation, die in vergleichbaren Werken oft fehlen und die auch für deutsche Muttersprachler hilfreich sind.

Autoren: Ines Balcik, Klaus Röhe, Verena Wróbel; Redaktion: Corinna Löckle-Götz, Joachim Neubold, Arkadiusz Wróbel