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Ines Balcik, Sprachblog

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Der, die, das Model

Die kleinen Sprachfreuden des Alltags teile ich am liebsten. Model* zum Beispiel, heute meist in dieser Aussprache anzutreffen. Kennt eigentlich noch jemand Model** der anderen Art, den Model mit lang gesprochenem o? Ein Model sieht zum Beispiel so aus:

Model
Foto: © Kurt Michel | pixelio.de

Ein Blick auf die Grammatik, die in Genderfragen zwischen natürlichem und grammatischem Geschlecht längst hin- und hergerissen ist, führt zu weiterer Erheiterung:
* das Model, die Models
Das grammatisch sächliche Model ist in der Realität meist ziemlich weiblich.
** der Model, die Model
Der, die, das Model aus der Überschrift ist also völlig richtig.

Und um die Verwirrung nun völlig komplett zu machen, kommt zum Schluss die Preisfrage: Was ist ein Fußmodel? Eine Backform für Füße oder doch jemand, der/die seine/ihre Füße herzeigt?


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Potenzial
Die Rechtschreibreform hat in den letzten Jahren für sehr viel Wirbel gesorgt. Dabei geht es doch nur um Buchstaben, die so aneinandergereiht werden, dass auch andere lesen und verstehen können, was wir beim Schreiben ausdrücken wollen.
Oft haben wir sogar die sprichwörtliche Qual der Wahl, weil zwei Schreibweisen richtig sind.

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