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Ines Balcik, Sprachblog

IB-Klartext: Werbe- und Wirtschaftslektorat ° Korrektorat ° Redaktion

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Bergen

Seit ich dort den 6. Kommentar gelesen habe, überlege ich, was bergen bedeutet. Mir war es neu, dass das Verb nur im Zusammenhang mit tödlich Verunglückten verwendet werden könnte. Offenbar bin ich mit meiner Meinung nicht alleine: Ganz allgemein bedeutet bergen tatsächlich „in Sicherheit bringen“. Wer in Sicherheit ist, darf sich also getrost geborgen fühlen.
Sprachgeschichtlich ist bergen verwandt mit den Wortfeldern um Berg und Burg.

Weshalb ich das hier im Blog festhalte? „Sprache entwickelt sich dadurch, dass man über sie nachdenkt und an ihr arbeitet”, schreibt Thomas Steinfeld im Sprachverführer. Zu Entwicklung und Arbeit kann ich kaum etwas beitragen. Aber ich bin froh, dass ich wieder etwas Muße habe, mich auch jenseits der Alltagsanforderungen mit Sprache zu beschäftigen. Steinfelds Buch liefert viele Anregungen dafür.


Kommentare: (per RSS abonnieren)

Ein Artikel ganz nach meinem Geschmack. Der Kluge ist eines meiner liebsten Bücher und hätte sicherlich hier auch seine Freude.


Während meiner Zeit im Katastrophenschutz haben wir Helfer grundsätzlich nur geborgen. Egal, ob tot oder lebendig – die Hauptsache war, die Person aus der Gefahrensituation zu bringen.

Ob dann noch etwas zu retten war, musste ein Arzt entscheiden.


Danke, genau, auf die Hilfe kommt es an.



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Autoren: Ines Balcik, Klaus Röhe, Verena Wróbel; Redaktion: Corinna Löckle-Götz, Joachim Neubold, Arkadiusz Wróbel