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Ines Balcik, Sprachblog

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Amtsdeutsch meets Onlinebanking

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn ein Unternehmen auf dem Land sich äußerlich gerne sprachlich innovativ gibt, im Detail aber so umständlich daherkommt wie zu Großvaters Zeiten:

Amtsdeutsch online

Mit Wörtern alleine ist es nicht getan, auch auf den Satzbau kommt es an. Das Passiv (wurde vorgenommen) und die Substantivierung (der TAN-Versand) machen den kurzen Satz schwerfälliger als nötig.

Inzwischen sind sich zwar viele Unternehmen über die Bedeutung einer sorgfältig gepflegten Unternehmenssprache im Klaren, bei der Umsetzung gibt es aber noch viele Defizite. Ein dickes Handbuch allein ist keine Garantie für sprachlichen Erfolg, das ist klar. Die meisten Handbücher, die ich bisher gesehen habe, sind auf einzelne Sprachregeln ausgerichtet. Dabei kommt es nicht auf die Regeln als solche an, sondern darauf, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen die Unternehmenssprache im Arbeitsalltag leicht einsetzen können.


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Potenzial
Die Rechtschreibreform hat in den letzten Jahren für sehr viel Wirbel gesorgt. Dabei geht es doch nur um Buchstaben, die so aneinandergereiht werden, dass auch andere lesen und verstehen können, was wir beim Schreiben ausdrücken wollen.
Oft haben wir sogar die sprichwörtliche Qual der Wahl, weil zwei Schreibweisen richtig sind.

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