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Wie stehts?
Eine harmlose Frage irritiert mich sehr. Denn “wie stehts?” ist mir nicht nur als Frage nach dem Wohlergehen geläufig, sondern auch als Frage nach dem Spielstand beim Sport. Den erfragen aber meine Kinder zum Beispiel mit “wie viel stehts?”.
Für keine der beiden Versionen habe ich bisher eine schlüssige Erklärung gefunden. “Da es sich hier um umgangssprachlichen Sprachgebrauch handelt, führt die Wörterbuchrecherche nicht zu Ergebnissen”, teilt die Wahrig-Sprachberatung mir mit.
Ach so.
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Für die Frage nach dem Befinden könnte ich mir eine Art deutschen Reimslang als Ursprung vorstellen, also eine Kurzform für “Wie geht’s, wie steht’s?”, wobei die zweite, eigentlich sinnlose, Hälfte für das Ganze steht. Etwas ähnlich wie der Ausdrück “Stück mal” für sich genommen ja völlig sinnfrei ist und erst dadurch einen Sinn erhält, daß man ihn als Kurzform für das verballhornende “Stück maln Rück!” für “Rück maln Stück!” erkennt.
Und daß man den Spiel-Stand mit der Frage “Wie steht’s?” erfragt, finde ich einigermaßen logisch ...