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Ines Balcik, Sprachblog

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Reflexionen

“Reflektionen” fand ich heute in einem Text. Obwohl es das Wort in dieser Schreibweise gar nicht geben dürfte, hat es einen eigenen Eintrag bei Wikipedia – und existiert somit.


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Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es dieses Wort offiziell geben wird. Genauso wie “Kautsch”.


Autsch! ;-)


Eigentlich ist das kein richtiger Wikipedia-Eintrag, sondern nur ein Falschschreibungs-Hinweis.

Auch als es mal einen Eintrag gar, scheint sich der, meinen flüchtigen Blicken in die Versionsgeschichte nach, um die Falschschreibung gedreht zu haben.

Nee, der Wikipedia-Link rechtfertigt nicht die Existenz. Ganz viele Benutzer würden das. Wann es viel genug sind, weiß man nur nicht so richtig.


Ich schaue beispielsweise gelegentlich ins Wortschatzlexikon, um die Schreibweise eines Wortes zu finden. Dort allerdings ist es so eine Sache.

Suchen Sie mal “Ressource”. Man findet auch “Resource”. Was nun? “Reflektion” - aber ganz selbstverständlich!

Man kann sich dort nach der sog. Häufigkeitsklasse richten. Diese ist zwar ein Indikator, gibt jedoch keine Auskunft über die Richtigkeit der Schreibweise oder die Existenz eines Wortes. Existent ist ein Wort bereits, wenn mindestens einer es gebraucht.


Das ist doch ein guter Hinweis bei Wikipedia?!



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Herausgegeben von Ines Balcik, Julia Dombrowski und Heike Schmidt-Abidi
mit einem Geleitwort von P. J. Blumenthal