Rechtschreibung
Mit dem 1. August 2007 endete die Übergangszeit für die neue Rechtschreibung, die nun für Schulen verbindlich gilt. Ein 11 Jahre währendes Theater um einen Sturm im Wasserglas findet damit endgültig ein Ende, hoffe ich.
Das seit 1. August 2006 gültige und ziemlich dröge Regelwerk kann beim IDS (Institut für Deutsche Sprache) als PDF heruntergeladen werden.
Nach diesem Reförmchen gebe ich die Hoffnung auf eine Rechtschreibrevolution immer noch nicht auf. Das Ergebnis könnte zum Beispiel so aussehen: jraiben wiir unzeren tekst dox glaix in unszerer noien rextjraibuq.
“Dudens grammatikalische Purzelbäume” kommen dagegen unfreiwillig komisch daher. Gesprochene und geschriebene Sprache unterscheiden sich, das ist mir klar. Aber das Postulat nach “konservativer Auslegung” und ein Satz wie “Wo wir uns strikt dagegen wehren, das ist dieser Mischmasch, der im ‘Duden’ drinnen steht” wollen nicht so richtig zusammenpassen.
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