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Ines Balcik, Sprachblog

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Lokalisierung

Ich bin keine Übersetzerin. Wahrscheinlich deshalb habe ich mich immer noch nicht an den Ausdruck Lokalisierung im Zusammenhang mit Software gewöhnt – am Nutzen der Lokalisierung zweifle ich dagegen nicht. Für Nichtübersetzer kann lokalisieren aber offenbar auch einfach suchen und finden bedeuten.


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Hallo,

der Begriff umfasst auch andere Anpassungen an die örtlichen (lokalen) Gegebenheiten.

Wie immer beim Übersetzen ist Fachkenntnis wichtig. Sonst weiß man z.B. nicht ob bei “Clear text authentication” das erste Wort ein Verb oder der erste Bestandteil eines Kompositums ist. “Textauthentifizierung löschen” oder “Klartextauthentifizierung” sind nicht dasselbe.

Schöne Grüße
Andreas


Fachkenntnis beim Übersetzen ist gut, aber die Hoffnung, dass auch der Verfasser des Ursprungstextes über sie verfügt, darf ebenfalls nicht fehlen. ;-)


Ich empfinde “Lokalisierung” im Sinne von “Anpassung an örtliche Gegebenheiten” als Anglizismus, da “Localization” nur im Zusammenhang mit einer “Locale”, also der Gesamtheit der örtlichen Gegebenheiten einen Sinn ergibt. Für “Locale” gibt es aber keine deutsche Entsprechung, deswegen ist “Lokalisierung” in dieser Bedeutung meiner Meinung nach ähnlich blödsinnig wie “regulärer Ausdruck” für “regular expression”, da das englische Original nichts mit “regular” im Sinne von “regulär” zu tun hat.

Insofern finde ich auch, daß “Lokalisierung” nur in der Bedeutung “Ermittlung, wo sich etwas befindet” verwendet werden sollte.



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Mrs. Atatürk – Latife Hanim: Ein Porträt (2008)

Latife Uşşaki (1899–1975) war von 1923 bis 1925 mit Mustafa Kemal Atatürk verheiratet. In dieser Zeit unterstützte sie Atatürks politische Pläne bei der Gründung der Türkischen Republik und setzte sich insbesondere für Frauenrechte und deren Verankerung in einem neuen Familiengesetz ein.
2006 rückte Ipek Çalışlar mit ihrer Biografie „Latife Hanım“ die gebildete und willensstarke Frau in das ihr gebührende Licht.

Übersetzung: Constanze Letsch; Lektorat: Ines Balcik, Ekpenyong Ani, Nele Klingner