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Germanismus
Dass nicht nur englische Wörter Eingang in die deutsche Sprache finden, sondern auch deutsche Wörter als Germanismen in anderen Sprachen auftauchen, darüber habe ich im Sprachblog schon öfter berichtet. In Can you schlepp a Gesamtkunstwerk? (via Texttreff) berichtet Lena Bodewein über deutsche Wörter, die sie in New York zu hören bekommt. Kennt jemand das Wort „Schmerzlkender“?
Wie sehr der verzweifelte Versuch, Wörter einer fremden Sprache von einem deutschen Wort herzuleiten, in die Irre führen kann, habe ich erst am vergangenen Wochenende bei einem Besuch in Westflandern in Belgien festgestellt: Bis ich endlich begriff, dass der flämische „winkel“ einen Laden oder ein Geschäft bezeichnet, verging einige Zeit.
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http://en.wikipedia.org/wiki/Hohlraum
Hier ein hübscher Germanismus im Italienischen, aus einer Literaturangabe:
G. OTTONE, Tradizioni rodie e “Lokalpatriotismus” metimneo: nuovi frammenti di storiografia ...
Welche deutschen Wörter übernommen werden, lässt ja sehr tief blicken: Hohlraum, Lokalpatriotismus ... ;-)
Manchmal sollen Wörter auch für Lokalkolorit sorgen. So las ich in einem englischen Buch neulich einen Nachnamen, der durch die Schreibweise mit Sch am Wortanfang deutsch sein sollte, der aber bei uns gar nicht verwendet wird. Leider habe ich mir das Wort nicht notiert und schon wieder vergessen.
Aus einer Werbung für eine Tastatur, die KEINERLEI Druck auf den Tasten hat:
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Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet „das“ zum Exportschlager wird? ;-)