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Genörgel von Spießern
Der Blogging-Boom sei schon wieder vorbei, meint Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx in der FR (der Artikel, aus dem ich zitiere, ist nicht online). Fachspezifische Blogs findet er sinnvoll, fragt aber: “Muss man wirklich das Genörgel von tausenden von digitalen Spießern lesen, die jetzt ihre schlechte Laune und ihre Beziehungsprobleme im Netz ausleben?”
Muss man natürlich nicht, kann man aber. Genau das ist das Schöne am Internet: Ich kann wählen, was ich lesen, hören oder sehen möchte, ob mir der Sinn nach seriöser Information oder nach lockerem Geplänkel steht.
Und so hinke ich bloggend und Blogs lesend dem Trend hinterher, während Horx dem Blogger-Virus vermutlich nie eine Chance gegeben hat. Es ist ja nicht so, dass er neue Kommunikationsformen nicht zu schätzen weiß: “Wir erleben eine Art Autonomisierung von Kommunktaionssphären. Man kann das beängstigend finden, ich finde es eher erfrischend.” Außerdem bekennt er, “World of Warcraft” mit seinen Kindern zu spielen, um die neue Netzwerkwelt besser zu verstehen.
Nur wer selbst bloggt, versteht: Bloggen macht Spaß. Aber die Welt dreht sich auch ohne Blogs weiter.
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“Nur wer selbst bloggt, versteht: Bloggen macht Spaß. Aber die Welt dreht sich auch ohne Blogs weiter.”
Das bringt es wunderbar auf den Punkt. :)