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Gebeugt
Selbst in einem amerikanischen Bestseller tauchen mitunter deutsche Wörter auf, wer wollte da so kleinlich sein und auf deutsche Beugungsregelen pochen:

Dass mit dem “trag Narr” ein “lazy fool” gemeint ist, lässt sich ja dem englischen Text entnehmen.
Weniger nachsichtig bin ich, wenn in einer deutschen Zeitung die Bildunterschrift lautet: “Die Regisseurin P. N. und den musikalischen Leiter M. B.” Punkt und Schluss.
Weshalb der musikalische Leiter so ganz anders gebeugt wird als die Regisseurin, erschließt sich mir nicht. Diskriminierung wahrscheinlich! An der Grammatik liegt’s jedenfalls nicht.
Auch ein “sehr gut” weckt nicht unbedingt Vertrauen, wenn es grammatisch so schief (“durch der Note”) verpackt wird:
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