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Ines Balcik, Sprachblog

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Alle zur Allee

Nichts ist so wertvoll wie das, was man vermisst, und wenn es nur ein klitzekleiner Buchstabe ist. Andererseits ist genau das das Faszinierende an Sprache: die feinen Bedeutungsnuancen, die sich mithilfe simpler Buchstaben erreichen lassen. Liegt es an selektiver Wahrnehmung, dass mir plötzlich allerorten fehlende Buchstaben entgegenlachen?
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Das beste, was ich mal gelesen habe (in einem Brief):

“Sie hatten mich am xx.xx. angeschrieen….” oder auch
“In Ihrem Anschreien vom xx.xx”.

Sorgte für minutenlange Heiterkeitsausbrüche. :-)


Ich dagegen wünsche den Leuten nicht selten ein schönes “Wochende” Das passiert mir andauernd. :-)



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Potenzial
Die Rechtschreibreform hat in den letzten Jahren für sehr viel Wirbel gesorgt. Dabei geht es doch nur um Buchstaben, die so aneinandergereiht werden, dass auch andere lesen und verstehen können, was wir beim Schreiben ausdrücken wollen.
Oft haben wir sogar die sprichwörtliche Qual der Wahl, weil zwei Schreibweisen richtig sind.

Welches Wort gefällt Ihnen besser?
Richtig sind sowohl Potenzial mit z als auch Potential mit t. Ich empfehle Ihnen die neuere Schreibweise mit z.

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