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Ines Balcik, Sprachblog

IB-Klartext: Werbe- und Wirtschaftslektorat ° Korrektorat ° Redaktion

Meldung aus dem Hintergrund

Gebacken (mit a gesprochen) bekomme ich zurzeit wenig im Sprachblog, wie das Datum des letzten Eintrags zeigt: Seit über einem Monat habe ich nichts mehr gebloggt. Als Lebenszeichen gibt es heute – wenigstens gerade noch im Juni – eine Meldung aus dem Backoffice (mit ä gesprochen).
Denn wenn es auch im Blog ruhig ist, geht es doch hinter den Kulissen sehr geschäftig zu. Beim Lektorat, speziell beim Werbelektorat, bleibt die Lektorin meist ungenannt im Hintergrund. Anders ist es bei Büchern, an denen ich als Autorin oder Redaktuerin mitarbeite.

Hier ein Beweisfoto aus dem Sprachblog-Sammelalbum, das Publikationen zeigt, an deren Entstehen ich nicht ganz unbeteiligt war:

neue Bücher 2014

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Zum Diktat, bitte!

Diktatwettbewerb „Frankfurt schreibt“

Vor zwei Jahren gab es den hessischen Diktatwettbewerb zum ersten Mal (einen Hinweis am Rande gab es auch hier im Sprachblog), bei der dritten Auflage in diesem Jahr habe ich mitgeschrieben als Mitglied im Team des Lektorenverbandes VFLL.

Diktatwettbewerb 2014

Der Wettbewerb soll auf „sportliche, heitere und lehrreiche Art und Weise“ zur Sprachkultur beitragen, so heißt es auf der Website „Frankfurt schreibt!“. Organisiert war alles bestens, die junge Vorjahressiegerin der Schülerkategorie führte charmant durch die Veranstaltung.

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„Folklorisch“ ist folkloristisch

Wann gibt es ein Wort? Wenn man eine Internetsuchmaschine als Maßstab nimmt, ist „folklorisch“ offensichtlich ein Wort – noch dazu eins mit vielen Treffern. Sprache ist bekanntlich arbiträr*, also spricht nichts Grundsätzliches gegen die Erfindung eigener Wörter. Manche lokale Sitten und Bräuche muten vielleicht sonderbar an, aber gewisse Konventionen hinsichtlich der Sprache erleichtern letztlich doch die Kommunikation. Und so erfreuen wir uns vorläufig weiterhin folkloristischer Traditionen, denn folkloristisch lautet noch die korrekte Form des Adjektivs.

Grafik
Foto: pixabay

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DaF-Grammatikübungen

Grammatik gehört zu meinen Lieblingsthemen! Deshalb freue ich mich, dass ich wieder einmal an einem Grammatikbuch mitwirken durfte. Gerade ist das Ergebnis erschienen: ein Übungsbuch zur deutschen Grammatik für Deutsch als Fremdsprache (DaF): PONS 250 Grammatik-Übungen Deutsch als Fremdsprache. Zum Buch gehören die Lösungen und ein Glossar, damit ist es gut für Selbstlerner geeignet. Das sprachliche Niveau nach dem europäischen Referenzrahmen liegt bei A1 bis B2. Innerhalb der einzelnen Grammatikthemen sind die Übungen nach Schwierigkeitsgrad gestaffelt.

Grammatik-Übungen

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Fremdenzimmer

Endlich komme ich dazu, auf eine Publikation hinzuweisen, die das AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln des Vereins Öffentlichkeit gegen Gewalt e. V. 2013 veröffentlicht hat: „Sprache schafft Wirklichkeit – Glossar und Checkliste zum Leitfaden für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch“ kann heruntergeladen oder bestellt werden, alle Informationen dazu gibt es unter oegg.de.

Sprache kann so vieles ausdrücken. Sind wir uns aller Feinheiten immer bewusst? Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen Zuwanderern und Einwanderern, fragt Jürgen Trabant auf jetzt.de.

Und was verrät das Wort Fremdenzimmer? Sie sind meist freundlicheren Gästezimmern gewichen, aber verschwunden sind sie nicht.

Fremdenzimmer

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