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Ines Balcik, Sprachblog

IB-Klartext: Werbe- und Wirtschaftslektorat ° Korrektorat ° Redaktion

Fremdenzimmer

Endlich komme ich dazu, auf eine Publikation hinzuweisen, die das AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln des Vereins Öffentlichkeit gegen Gewalt e. V. 2013 veröffentlicht hat: „Sprache schafft Wirklichkeit – Glossar und Checkliste zum Leitfaden für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch“ kann heruntergeladen oder bestellt werden, alle Informationen dazu gibt es unter oegg.de.

Sprache kann so vieles ausdrücken. Sind wir uns aller Feinheiten immer bewusst? Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen Zuwanderern und Einwanderern, fragt Jürgen Trabant auf jetzt.de.

Und was verrät das Wort Fremdenzimmer? Sie sind meist freundlicheren Gästezimmern gewichen, aber verschwunden sind sie nicht.

Fremdenzimmer

Ein guter Fang!

Sabine Walther-Vuskans von Lektorat in Bremen hat mich mit einem Blogstöckchen bedacht. Vielen Dank!
Etwas Eigensinn sei im betagten Sprachblog erlaubt: Ich habe das Stöckchen kurzerhand in einen Ball verwandelt, denn mit dem Fangen von Bällen kenne ich mich besser aus als mit dem Fangen von Stöckchen.

guter Fang

Listigerweise kommt der Stöckchen-Ball in Begleitung eines Awards daher – mit dem sich das Sprachblog gerne schmücken möchte. Deshalb hier meine Antworten auf die 11 Fragen, die Sabine gestellt hat. Ohne Antworten keine Belohnung. ;-)

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Mobil schreiben und online trennen

Seit ich vor einigen Jahren über Apps für alle Sprachfälle schrieb, hat sich einiges getan. Auch an mobilen Geräten lassen sich Texte professionell bearbeiten, auf die gewohnten Programme muss niemand verzichten. Aber heute geht es mir gar nicht um raffinierte Apps und Tools, sondern um die beiden Wörter mobil und online und ihre Schreibung.

online und mobil

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Gesetzlos

Im Laufe des letzten Jahres haben sich einige lange Wörter angesammelt, die heute endlich ihren Platz im Sprachblog finden dürfen. Eine Ordnungswidrigkeit ist dabei, so gehört sich das dem Klischee nach für Deutsche und ihre Sprache. Die anderen zusammengesetzten Substantive kommen aus der im Blog selten vertretenen Medizin.

Und nun Bühne frei für die prachtvollen Riesenwörter:

Onlineversorgungskapazitätsnachweissystem (41 Buchstaben)
Kartellordnungswidrigkeitsverfahren (36 Buchstaben)
Arzneimitteltherapiesicherheit (30 Buchstaben)
Sprunggelenkverrenkungsbruch (28 Buchstaben)
Pfannenrandrekonstruktion (25 Buchstaben)

Buchstabenschlange

Und tschüs

Das Jahr 2013 geht zu Ende, es wird Zeit, ihm „tschüs“ zu sagen. Vor einigen Monaten kürte Matthias Heine in der Welt (Das schwierigste Wort der deutschen Sprache) genau dieses Wort zu dem am häufigsten falsch geschriebenen. Inzwischen führen jedoch die gängigen Onlinewörterbücher (Links dorthin finden Sie links [wie könnte es anders sein!] unter „Nützliches“) beide Schreibweisen auf, tschüs und tschüss gelten als richtig. Andernfalls hätte das Wort durchaus Potenzial für die Hitliste häufig falsch geschriebener Wörter gehabt, die es vor Jahren gelegentlich im Sprachblog gab.

Aber unter uns gesagt: Was für eine Rolle spielt das überhaupt, ob ein Buchstabe mehr oder weniger in einem Wort vorkommt? Vor allem, wenn man sich einmal plastisch vor Augen führt, wie Wörter aus Buchstaben in mühsamer Kleinarbeit entstehen:

Bundesarchiv Bild 183-1990-0122-008, Dresden, Russisch-Brot- Herstellung

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Autorinnen: Ines Balcik, Elke Hesse