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Ines Balcik, Sprachblog

IB-Klartext: Werbe- und Wirtschaftslektorat ° Korrektorat ° Redaktion

Und tschüs

Das Jahr 2013 geht zu Ende, es wird Zeit, ihm „tschüs“ zu sagen. Vor einigen Monaten kürte Matthias Heine in der Welt (Das schwierigste Wort der deutschen Sprache) genau dieses Wort zu dem am häufigsten falsch geschriebenen. Inzwischen führen jedoch die gängigen Onlinewörterbücher (Links dorthin finden Sie links [wie könnte es anders sein!] unter „Nützliches“) beide Schreibweisen auf, tschüs und tschüss gelten als richtig. Andernfalls hätte das Wort durchaus Potenzial für die Hitliste häufig falsch geschriebener Wörter gehabt, die es vor Jahren gelegentlich im Sprachblog gab.

Aber unter uns gesagt: Was für eine Rolle spielt das überhaupt, ob ein Buchstabe mehr oder weniger in einem Wort vorkommt? Vor allem, wenn man sich einmal plastisch vor Augen führt, wie Wörter aus Buchstaben in mühsamer Kleinarbeit entstehen:

Bundesarchiv Bild 183-1990-0122-008, Dresden, Russisch-Brot- Herstellung

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Pläne für 2014

Die ersten Termine fürs kommende Jahr sind bereits eingetragen in den Kalender für 2014. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen und sich Gedanken darüber zu machen, wohin das neue Jahr beruflich führen soll. Diese Blogparade kommt deshalb sehr gelegen. (Sie läuft übrigens noch bis zum 18. Dezember.)

Pläne für 2014

Eins schreibe ich gleich: Mit Vorsätzen kann ich nicht viel anfangen. Vorsätze, das sind doch diese sonderbaren Ideen, die sowieso nie umgesetzt werden. Noch dazu ist Vorsatz ist ein juristischer Begriff aus dem Strafrecht, was ihn mir nicht sympathischer macht. Auch Ziele erhalten in diesem Zusammenhang einen militanten Beigeschmack, der mir fernliegt.

Wofür ich mich dagegen begeistern kann, ist das Pläneschmieden. Langfristig plane ich eine etwas andere Gewichtung meiner Mischung aus Werbe- und Wirtschaftslektorat einerseits und Sachbuch- und Redaktionsprojekten andererseits. Auf dem Weg dahin wird im kommenden Jahr die Arbeitsorganisation einen wichtigen Stellenwert einnehmen.
Zu effizienterer Arbeitsorganisation trägt sicherlich auch lexoffice bei. Zu meinen Plänen gehört, die Software endlich auszuprobieren.

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Lektoratshonorar kalkulieren

Lektionen aus der Selbstständigkeit

Dies ist ein Beitrag zur Blogparade Lektionen aus der Selbstständigkeit, ausgerichtet von Positionierungs-Coach Heide Liebmann.

Lektion 1
Ginge alles im Leben nur glatt, müsste man misstrauisch werden. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an Polykrates und sein unglaubliches Glück (wer zur Auffrischung Schillers Ballade dazu lesen möchte, klicke bitte hier: Der Ring des Polykrates). Nun bleibt zwar in der Ballade offen, wie es dem glücklichen Polykrates in der Folge erging, aber das gewaltsame Ende des historischen Tyrannen gleichen Namens lässt nichts Gutes ahnen. Und die Moral aus der Geschicht’ ist sowieso klar: Ohne Stolpersteine geht es auch in der Selbstständigkeit nicht. Zum Glück darf man diese meist ohne blutige Nase oder Schlimmeres überwinden und daraus lernen.
Denn eins steht fest. Wie gut auch immer man sich auf die Selbstständigkeit vorbereitet hat und wie lange auch immer man schon dabei ist: Schwarze Löcher, offene Fragen und unerwartete Situationen gibt es stets aufs Neue.

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Drin oder drinnen?

drin, drinnen, draußen?


„Mehr war aber nicht drinnen“, las ich neulich – und mein Sprachgefühl meldete Unbehagen. Warum eigentlich? Drinnen ist ein ganz normales Adverb, das in jedem Wörterbuch der deutschen Sprache verzeichnet ist. Außerdem finden sich im Internet tausende Belege für diese Wendung, hier ein Screenshot als Beweis:

drinnen

So leicht wollte ich mich aber nicht zufriedengeben, denn in meinen Ohren klingt „Mehr war nicht drin“ vertrauter. Schließlich stellte einst im biblischen Internetjahr 1999 Boris Becker die legendäre Werbefrage: „Bin ich schon drin?“

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E-Book: Stockdunkel

Stockdunkel
Stefan Debus: Stockdunkel. Ein Handbuch für Blinde zum Thema Mobilität

Die Frankfurter Buchmesse 2013 hat gerade begonnen, das ist ein guter Anlass, im Sprachblog ein Buch vorzustellen.
Warum gerade dieses Buch? Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Abgesehen davon, dass ich die Entwicklung der E-Book-Herstellung aus Lektorensicht seit rund zwei Jahren verfolge und begleite, habe ich den Autor beim Veröffentlichen unterstützt und während der Zusammenarbeit viel gelernt (Solche Projekte sind die besten!). Denn geschrieben hat das Buch Stefan Debus, Klavierstimmer, Studierender, blind. Für mich war es das erste Mal, dass ich mich mit Publikationen für Sehbehinderte beschäftigt und mit einem vollständig erblindeten Autor zusammengearbeitet habe.

Ein E-Book für Blinde, kann das funktionieren?

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PONS Typische Fehler auf einen Blick Deutsch (2008)

Ein handlicher und übersichtlicher Spickzettel für Zweifelsfälle der deutschen Rechtschreibung und Grammatik.

Autorin: Sylvia Klötzer; Redaktion: Ines Balcik