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Ines Balcik, Sprachblog

IB-Klartext: Werbe- und Wirtschaftslektorat ° Korrektorat ° Redaktion

Pläne für 2014

Die ersten Termine fürs kommende Jahr sind bereits eingetragen in den Kalender für 2014. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen und sich Gedanken darüber zu machen, wohin das neue Jahr beruflich führen soll. Diese Blogparade kommt deshalb sehr gelegen. (Sie läuft übrigens noch bis zum 18. Dezember.)

Pläne für 2014

Eins schreibe ich gleich: Mit Vorsätzen kann ich nicht viel anfangen. Vorsätze, das sind doch diese sonderbaren Ideen, die sowieso nie umgesetzt werden. Noch dazu ist Vorsatz ist ein juristischer Begriff aus dem Strafrecht, was ihn mir nicht sympathischer macht. Auch Ziele erhalten in diesem Zusammenhang einen militanten Beigeschmack, der mir fernliegt.

Wofür ich mich dagegen begeistern kann, ist das Pläneschmieden. Langfristig plane ich eine etwas andere Gewichtung meiner Mischung aus Werbe- und Wirtschaftslektorat einerseits und Sachbuch- und Redaktionsprojekten andererseits. Auf dem Weg dahin wird im kommenden Jahr die Arbeitsorganisation einen wichtigen Stellenwert einnehmen.
Zu effizienterer Arbeitsorganisation trägt sicherlich auch lexoffice bei. Zu meinen Plänen gehört, die Software endlich auszuprobieren.

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Lektoratshonorar kalkulieren

Lektionen aus der Selbstständigkeit

Dies ist ein Beitrag zur Blogparade Lektionen aus der Selbstständigkeit, ausgerichtet von Positionierungs-Coach Heide Liebmann.

Lektion 1
Ginge alles im Leben nur glatt, müsste man misstrauisch werden. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an Polykrates und sein unglaubliches Glück (wer zur Auffrischung Schillers Ballade dazu lesen möchte, klicke bitte hier: Der Ring des Polykrates). Nun bleibt zwar in der Ballade offen, wie es dem glücklichen Polykrates in der Folge erging, aber das gewaltsame Ende des historischen Tyrannen gleichen Namens lässt nichts Gutes ahnen. Und die Moral aus der Geschicht’ ist sowieso klar: Ohne Stolpersteine geht es auch in der Selbstständigkeit nicht. Zum Glück darf man diese meist ohne blutige Nase oder Schlimmeres überwinden und daraus lernen.
Denn eins steht fest. Wie gut auch immer man sich auf die Selbstständigkeit vorbereitet hat und wie lange auch immer man schon dabei ist: Schwarze Löcher, offene Fragen und unerwartete Situationen gibt es stets aufs Neue.

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Drin oder drinnen?

drin, drinnen, draußen?


„Mehr war aber nicht drinnen“, las ich neulich – und mein Sprachgefühl meldete Unbehagen. Warum eigentlich? Drinnen ist ein ganz normales Adverb, das in jedem Wörterbuch der deutschen Sprache verzeichnet ist. Außerdem finden sich im Internet tausende Belege für diese Wendung, hier ein Screenshot als Beweis:

drinnen

So leicht wollte ich mich aber nicht zufriedengeben, denn in meinen Ohren klingt „Mehr war nicht drin“ vertrauter. Schließlich stellte einst im biblischen Internetjahr 1999 Boris Becker die legendäre Werbefrage: „Bin ich schon drin?“

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E-Book: Stockdunkel

Stockdunkel
Stefan Debus: Stockdunkel. Ein Handbuch für Blinde zum Thema Mobilität

Die Frankfurter Buchmesse 2013 hat gerade begonnen, das ist ein guter Anlass, im Sprachblog ein Buch vorzustellen.
Warum gerade dieses Buch? Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Abgesehen davon, dass ich die Entwicklung der E-Book-Herstellung aus Lektorensicht seit rund zwei Jahren verfolge und begleite, habe ich den Autor beim Veröffentlichen unterstützt und während der Zusammenarbeit viel gelernt (Solche Projekte sind die besten!). Denn geschrieben hat das Buch Stefan Debus, Klavierstimmer, Studierender, blind. Für mich war es das erste Mal, dass ich mich mit Publikationen für Sehbehinderte beschäftigt und mit einem vollständig erblindeten Autor zusammengearbeitet habe.

Ein E-Book für Blinde, kann das funktionieren?

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Als die Bücher laufen lernten

Bücherlauf 2013 in Frankfurt

Zwei Vorlieben – Beruf und Hobby – miteinander verbinden, das ist eine feine Sache. Zufällig sah ich im Frühjahr auf dem Gelände des mediacampus frankfurt ein Plakat, das den 12. Bücherlauf ankündigte, und war überrascht und begeistert zugleich. Überrascht, weil mir der Bücherlauf bis dahin unbekannt war, begeistert, weil Bücher noch viel mehr Teil meines Lebens sind als das Laufen, das ich erst vor einigen Jahren für mich entdeckt habe. Der Entschluss war schnell gefasst: Ich wollte beim nächsten Bücherlauf mitmachen, einige Kolleginnen schlossen sich bald an. (Bücher muss während des Laufs übrigens niemand schleppen.)

Bücherlauf

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Eine spannende Sprachreise durchs Kalenderjahr bietet der Abreißkalender Duden Auf gut Deutsch! 2015. Rechtschreibung, Grammatik und Wortwahl einfach erklärt. Leicht zu befolgende Tipps zum Sprachstil und zu Stolperfallen, viele Tests und Übungen und unterhaltsames Hintergundwissen garantieren mit jedem Kalenderblatt ein lehrreiches Vergnügen.

Autorinnen: Ines Balcik, Elke Hesse